Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Beratungsleistungen · ausschließlich für Unternehmer
Fassung 2026-10-16 · Stand 16. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
- (1)Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Beratungs- und Analyseleistungen von SALT Consulting, Esther Penelope Sieper, Kurt-Schumacher-Str. 3, 57271 Hilchenbach (im Folgenden „SALT“): Online Audit, Mystery Check, die Kombination aus beiden, Strategy Session, Projekte und Signature Experience sowie individuell vereinbarte Beratungsleistungen.
- (2)Diese Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, die sie für ihre gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit buchen. Verträge mit Verbrauchern schließt SALT für diese Leistungen nicht.
- (3)Für digitale Produkte, die über Digistore24 verkauft werden (zum Beispiel den SALT Guest Experience Audit als PDF), gelten diese AGB nicht. Vertragspartner ist dort die Digistore24 GmbH; es gelten deren Bedingungen.
- (4)Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn SALT ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss und Vorrang individueller Vereinbarungen
- (1)Online Audit: Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber die Buchung auf der Website mit der Bezahlung über Stripe abschließt und die Zahlung bestätigt ist. Vor der Bezahlung bestätigt der Auftraggeber, für unternehmerische Zwecke zu buchen, und akzeptiert diese AGB. SALT bestätigt den Vertrag per E-Mail und stellt die vereinbarte Fassung dieser AGB bereit.
- (2)Mystery Check, Kombination, Strategy Session, Projekte und Signature Experience: Grundlage ist ein Angebot von SALT in Textform (Umfang, Termin bzw. Zeitraum, Honorar, gegebenenfalls Fremdkosten und Zahlungsplan). Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot in Textform annimmt; bei einer Online-Buchung mit Zahlung gilt Satz 1 entsprechend.
- (3)Individuelle Vereinbarungen, insbesondere im Angebot, haben Vorrang vor diesen AGB (§ 305b BGB).
§ 3 Leistungsumfang und Vertragsart
- (1)Der Umfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Buchung bzw. aus dem Angebot. Die Leistungen sind Analyse und Beratung. Die Umsetzung von Empfehlungen und ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (etwa mehr Buchungen, Umsätze oder bessere Bewertungen) sind nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
- (2)Online Audit und Mystery Check: Geschuldet ist der jeweils beschriebene Bericht als Arbeitsergebnis; insoweit gilt Werkvertragsrecht (§§ 631 ff. BGB). Beim Online Audit umfasst die Leistung die Prüfung der Hotelwebsite, bis zu zwei vom Auftraggeber gewählter Plattformprofile, eine Testbuchung ausschließlich über die Hotelwebsite, die Prüfung der eingehenden Buchungsbestätigung und der bereitgestellten E-Mail-Vorlagen vor der Anreise, einen kommentierten Bericht mit Prioritäten sowie eine kurze Verständnisfrage per E-Mail. Beim Mystery Check umfasst sie den vereinbarten Aufenthalt, den Bericht und das vereinbarte Debrief.
- (3)Strategy Session: Geschuldet ist die vorbereitete Beratung im vereinbarten Umfang samt schriftlicher Zusammenfassung; insoweit gilt Dienstvertragsrecht (§§ 611 ff. BGB).
- (4)Projekte und Signature Experience: Das Angebot legt fest, welche Leistungen Beratung und Begleitung sind (Dienstvertragsrecht) und welche konkret beschriebenen Arbeitsergebnisse geschuldet sind (Werkvertragsrecht).
- (5)SALT erbringt die Leistungen persönlich. Mit Zustimmung des Auftraggebers in Textform kann SALT geeignete Dritte hinzuziehen.
§ 4 Fristen, Mitwirkung und Unterlagen
- (1)Online Audit: SALT liefert den Bericht innerhalb von zwei Kalendertagen, auch am Wochenende, nachdem der vollständig ausgefüllte Fragebogen und alle benötigten Unterlagen bei SALT eingegangen sind. Die Frist beginnt nicht mit dem Kauf. Fehlt etwas, teilt SALT konkret mit, was fehlt; die Frist beginnt mit dem Eingang der fehlenden Angaben. Die Angabe, keine weiteren E-Mails vor der Anreise zu versenden, ist eine vollständige Angabe.
- (2)Online Audit: Die Testbuchung erfolgt über die Hotelwebsite zu den vom Auftraggeber genannten, kostenfrei stornierbaren Bedingungen und wird anschließend storniert. Sie verursacht keine Kosten für den Auftraggeber.
- (3)Der Auftraggeber stellt die für die Leistung nötigen Informationen und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und ohne personenbezogene Daten seiner Gäste bereit, soweit diese nicht ausdrücklich benötigt werden. Verzögert sich die Leistung, weil Mitwirkung fehlt, verschieben sich vereinbarte Termine und Fristen entsprechend; die gesetzlichen Rechte bei fehlender Mitwirkung (§§ 642, 643 BGB) bleiben unberührt.
- (4)Termine (zum Beispiel Mystery-Check-Aufenthalt, Strategy Session, Projekttermine) werden im Angebot oder in Textform vereinbart. Eine Verschiebung stimmen beide Seiten in Textform ab.
§ 5 Preise, Umsatzsteuer und Zahlung
- (1)Es gelten die Preise auf der Website zum Zeitpunkt der Buchung bzw. im Angebot. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer.
- (2)Online Audit: Das Honorar ist bei der Buchung über Stripe zu zahlen.
- (3)Mystery Check und Kombination: Das Honorar ist nach der Bestätigung von Termin, Umfang und Kostenrahmen in Textform und vor dem Aufenthalt zu zahlen. Vereinbarte Reise- und Aufenthaltskosten trägt der Auftraggeber in der vereinbarten Höhe bzw. nach Beleg.
- (4)Projekte und Signature Experience: Soweit im Angebot nicht anders vereinbart, sind 40 % des Gesamthonorars bei Beauftragung, 40 % bei Erreichen des im Angebot konkret festgelegten Projektmeilensteins und 20 % zum vereinbarten Abschluss fällig. Die Anzahlung wird auf das Gesamthonorar angerechnet.
- (5)Rechnungen sind innerhalb der in der Rechnung oder im Angebot genannten Frist zu zahlen. Für Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
§ 6 Absage, Verschiebung und vorzeitige Beendigung
- (1)Die gesetzlichen Kündigungsrechte bleiben unberührt, insbesondere das Recht des Auftraggebers, einen Werkvertrag bis zur Vollendung jederzeit zu kündigen (§ 648 BGB), die Kündigung aus wichtigem Grund (§§ 626, 648a BGB) und, soweit anwendbar, die Kündigung bei Diensten höherer Art (§ 627 BGB).
- (2)Bei einer Kündigung oder Absage richtet sich die Vergütung nach den gesetzlichen Regeln: bei Werkleistungen nach § 648 BGB (vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen und anderweitigen Erwerbs), bei Dienstleistungen nach den erbrachten Leistungen (§ 628 BGB). Bereits erbrachte Teilleistungen werden abgerechnet; geleistete Zahlungen werden darauf angerechnet und ein Überschuss wird erstattet.
- (3)Vereinbarte Fremdkosten, die bereits entstanden sind und nicht mehr storniert werden können (zum Beispiel gebuchte Reise- oder Hotelkosten beim Mystery Check), trägt der Auftraggeber, soweit das Gesetz dies vorsieht.
§ 7 Änderungen des Leistungsumfangs
- (1)Wünscht der Auftraggeber Änderungen oder Erweiterungen, teilt SALT in Textform mit, wie sie sich auf Umfang, Zeitplan und Honorar auswirken. Die Änderung gilt, wenn beide Seiten sie in Textform bestätigen.
§ 8 Abnahme und Mängel bei Arbeitsergebnissen
- (1)Soweit Werkvertragsrecht gilt, gelten für Abnahme und Mängelrechte die gesetzlichen Vorschriften (§§ 634 ff., 640 BGB). Der Auftraggeber teilt erkennbare Mängel möglichst zeitnah in Textform mit, damit SALT nachbessern kann.
§ 9 Nutzungsrechte
- (1)Der Auftraggeber erhält an den für ihn erstellten Berichten und Arbeitsergebnissen ein einfaches, zeitlich unbegrenztes Recht, sie für seinen eigenen Betrieb zu nutzen, intern weiterzugeben und mit Dienstleistern zu teilen, die Empfehlungen für ihn umsetzen. Eine Veröffentlichung oder ein Weiterverkauf bedarf der Zustimmung von SALT.
- (2)Methoden, Vorlagen, Checklisten und allgemeines Fachwissen von SALT, einschließlich der SALT Methode, bleiben bei SALT und dürfen von SALT weiter genutzt werden.
§ 10 Vertraulichkeit und Datenschutz
- (1)Beide Seiten behandeln nicht öffentliche Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich, auch nach Vertragsende. SALT veröffentlicht weder Berichte noch nennt sie den Auftraggeber als Referenz ohne dessen Zustimmung in Textform.
- (2)Beim Mystery Check informiert SALT das Team des Auftraggebers nicht vorab über den Aufenthalt. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die Datenschutzerklärung von SALT.
§ 11 Haftung
- (1)SALT haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
- (2)Bei leichter Fahrlässigkeit haftet SALT nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf, und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
- (3)Entscheidungen über die Umsetzung von Empfehlungen trifft der Auftraggeber in eigener Verantwortung.
§ 12 Schlussbestimmungen
- (1)Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erklärungen in Textform (zum Beispiel E-Mail) genügen, soweit diese AGB Textform verlangen.
- (2)Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
- (3)Maßgeblich ist die deutsche Fassung; die englische Fassung dient der Information.